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Eneco zeigt stabile Ergebnisse in turbulenten Zeiten

Das alte Eneco-Logo aus dem Jahr 2007, gefunden in unseren Archiven.

Das Energieunternehmen Eneco hat in einem turbulenten und verlängerten Geschäftsjahr, das vom 1. Januar 2022 bis zum 31. März 2023 dauerte, stabile Ergebnisse erzielt. Trotz der Turbulenzen, die durch den Krieg in der Ukraine, den Anstieg der Energiepreise und die zunehmende Energiearmut verursacht wurden, ist es dem Unternehmen gelungen, Fortschritte bei seinem One-Planet-Plan und seiner Nachhaltigkeitsstrategie zu erzielen.

Der One-Planet-Plan von Eneco zielt darauf ab, die CO2-Emissionen auf 10 Mio. Tonnen zu reduzieren, was einer Verringerung um 3,2 Mio. Tonnen entspricht. Außerdem hat das Unternehmen ein virtuelles Kraftwerk in Betrieb genommen und verzeichnet ein Wachstum beim Verkauf und der Installation von Hausbatterien in Deutschland und (Hybrid-)Wärmepumpen.

Zu den neuen Entwicklungen des Unternehmens gehören die Gründung von Eneco Diamond Hydrogen, einem Joint Venture mit der Mitsubishi Corporation, das sich auf grünen Wasserstoff konzentriert, und die Teilnahme an der Offshore-Wind-Ausschreibung IJmuiden-Ver zusammen mit Equinor. Das Unternehmen hat auch einen Anstieg des Gewinns nach Steuern zu verzeichnen: 380 Millionen Euro in den letzten 15 Monaten und ein Gewinn von 272 Millionen Euro im Proforma-Geschäftsjahr 2022.

Die Investitions- und Übernahmeaktivitäten des Unternehmens stiegen in den letzten 15 Monaten auf 642 Millionen Euro, im Proforma-Geschäftsjahr 2022 auf 553 Millionen Euro.

Trotz der Herausforderungen hat sich Eneco bemüht, zur Bekämpfung der Energiearmut beizutragen, unter anderem durch die Entwicklung und Umsetzung einer sozialen Inkassopolitik und die Beteiligung an verschiedenen Entschuldungsinitiativen.

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie beteiligt sich Eneco aktiv an der großflächigen Installation von (Hybrid-)Wärmepumpen, oft in Kombination mit Solaranlagen. Ihr Ziel ist es, die Produktion erneuerbarer Energien zu erhöhen und das Energiesystem auszugleichen und zu optimieren.

Die Umsetzung des One-Planet-Plans ist auf einem guten Weg. Ziel ist es, die CO2-Emissionen auf 10,0 Mio. Tonnen zu reduzieren und ab 2025 einen positiven Nettoeffekt auf die Biodiversität zu erzielen.

Obwohl die Energiekrise 2022/2023 Herausforderungen und Risiken mit sich brachte, konnte Eneco dank seiner Erfahrung im Risikomanagement und seiner soliden Finanzlage diese Risiken abfedern und bewältigen.

Dieser Ansatz hat nicht nur zur Stabilität des Unternehmens in dieser schwierigen Zeit beigetragen, sondern auch die Kontinuität der Dienstleistungen für die Kunden sichergestellt. Trotz der weltweiten Energiepreisschwankungen konnte Eneco weiterhin zuverlässige und erschwingliche Energiedienstleistungen anbieten.

Darüber hinaus nutzte Eneco diese Situation, um seine Nachhaltigkeitsziele voranzutreiben. Eneco investierte weiter in erneuerbare Energien und Energieeffizienz und wurde so unabhängiger von den traditionellen, schwankenden Energiemärkten.

Auch wenn die Energiekrise 2022/2023 eine Herausforderung darstellte, konnte sich Eneco als führender Akteur im Bereich der erneuerbaren Energien positionieren und sein Geschäftsmodell an einen sich verändernden Energiemarkt anpassen.

Quellen:
[1] Eneco, "Stabiele resultaten in turbulente tijden", https://nieuws.eneco.nl/stabiele-resultaten-in-turbulente-tijden/, aufgerufen am 23. Juni 2023.
 

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